Bio


In der heutigen Konstellation haben sich Mustasch 1998 formiert. Es war wie eine Wiedergeburt unter neuen musikalischen Vorzeichen, denn ihre erste musikalische Inkarnation erlebten sie als Punkband Grindstone. Grindstone hinterließ jedoch lediglich ein paar markige Fußnoten in der schwedischen Musikgeschichte, auch Ralf Gyllenhammars anschließender Job alsRalf Leadsänger der Stoner-Rock-Formation B-Thong währte nur kurz. Nach der Reunion zogen sich Mustasch in eine idyllisch auf der Insel Orust gelegenen Farm zurück und probten in der Scheune bis zum Abwinken. Die ersten Demoaufnahmen waren so intensiv, dass einige Songs schon wenig später auf obskuren Underground-Compilations auftauchten.

Im Jahr 2000 unterschrieben Mustasch bei EMI und veröffentlichten mit 'The True Sound Of The New West' ihre erste viel beachtete EP. Im Februar 2002 folgte das offizielle Debütalbum Hannes 'Above All', das sich 17 Wochen in den schwedischen Top 40 notierte und in der Kategorie Heavy Metal für einen schwedischen Grammy nominiert wurde. Mittlerweile ist 'Above All' in mehr als einem Dutzend europäischen Ländern erschienen.

Parallel zu ihren Albumerfolgen waren Mustasch zunächst fast ständig unterwegs. Von den hunderten Konzerten ist besonders ihr spektakulärer Auftritt beim Roskilde Festival der Band in guter Erinnerung geblieben (ihr Auftritt wurde von den Besuchern zum besten Konzert des Festivals 2002 gewählt). Hierzulande spielten sie Tourneen mit StamGluecifer, Motörhead und Rose Tattoo. Für die CD 'Ratsafari konnte Jacob Hellner als Produzent (Rammstein, Clawfinger) gewonnen werden. Bereits bei den Ende 2002 begonnenen Probeaufnahmen zu dem Album schaute Jacob Hellner alle zwei Wochen vorbei, um zu sehen, welche Fortschritte die neuen Songs machen. Als dann im Mai 2003 ein Studio für die Aufnahmen gebucht wurde, waren Mustasch die zehn Songs von 'Ratsafari' (das barocke Instrumental-Intermezzo 'Mareld' nicht mitgezählt) schon in Fleisch und Blut übergegangen.
Gleichwohl ist es Jacob Hellner gelungen, den schwerblütigen Riffs und dem an Furor kaum zu Dojanüberbietenden Gesang eine ungeheure Transparenz zu verleihen.

Als die Aufnahmen zum vierten Album anstanden, entschied man sich dort hinzugehen wo einst alles begann - im Probenraum. Die Idee war die Aufnahmen selbst zu machen, mit Unterstützung und Beratung ihres Produzenten und alten Freundes Roberto Laghi. Diese Konstellation machte es möglich ihre großartige Liveperformances aufs Band zu bringen, was sich letztendlich als die richtige Strategie erwies. Das vierte Album, erschienen am 1.Juni 2005 (in Deutschland am 30.06.2006), erfüllt locker alle hochgesteckten Erwartungen, es ist halt ein POWERHOUSE...

Ende 2005 trennte man sich von der Plattenfirma EMI und ist jetzt bei Bohus Entertainment unter Vertrag. Mit neuem Elan ging es Anfang 2006 ins Studio um einige neue Songs einzuspielen, herausgekommen ist mit PARASITE! eine Mini-CD die man getrost als würdigen Nachfolger von POWERHOUSE bezeichnen kann, als Bonus gibt es eine 10 Minuten Live-Version von 'The Dagger'.

Mittlerweile beim Metal-Label Regain angekommen, erschien im Mai 2007 das Album Latest Version Of The Truth. Aufgenommen in den Bohus Sound Studios, produziert von Tobias Lindell und mastered by Vlado Meller (Audioslave, Metallica, Slayer) at Sony Music Studios, New York.